Pädagogisches Konzept der GGS Breinig

 

Eine Schule für alle Kinder

- Gemeinsames Leben und Lernen –

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt

1. Schulporträt

2. Leitziele

2.1 Wertschätzung, Toleranz und Vielfalt

2.2 Entwicklung der Lern-, Anstrengungs- und Leistungsbereitschaft

2.3 Schule als Raum der Mitgestaltung

3. Konzeptentwicklung

3.1 Förderung

3.1.1 Individuelle Förderung

3.1.2 Begabtenförderung

3.2 Jahrgangsübergreifendes Lernen

3.3 Öffnung von Unterricht

3.4 Leistungserziehung und Leistungsbewertung

3.5 Demokratische Erziehung

3.6 Gewaltprävention

3.7 Generationenbrücke

3.8 Gender Mainstreaming

3.9 Gesundheitsbildung

3.10 Medienbildung

3.11 Bewegte Schule

3.12 Beratung von Kindern und Eltern

3.13 Übergänge

4. Lernen und Arbeiten im Team

5. Offene Ganztagsschule

5.1 Organisationsstruktur

5.2 Konzept

5.3 Ferienbetreuung

 

 

 

1. Schulporträt

 

Die offene Ganztagsgrundschule Breinig ist eine Gemeinschaftsgrundschule und liegt in einem ländlichen Stadtteil von Stolberg. Derzeit besuchen unsere dreizügige Schule 258 Kinder in zwölf Klassen. Die Kinder werden von 15 Lehrern[1] und einer Sonderpädagogin unterrichtet.

Die Kinder der Eingangsstufe werden in jahrgangsübergreifenden Lerngruppen 1 / 2 unterrichtet. Die Jahrgänge 3 und 4 werden jahrgangshomogen unterrichtet.

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2. Leitziele


2.1 Wertschätzung, Toleranz und Vielfalt

Alle Kinder sind verschieden, lernen und entwickeln sich unterschiedlich schnell. Die Grundschule Breinig ist eine Schule für alle Kinder. Der UN-Kinderrechtskonvention folgend nimmt sie jedes Kind in seiner Unterschiedlichkeit ernst, fördert und fordert es unabhängig von der sozialen und kulturellen Herkunft und stärkt und achtet es in seiner Persönlichkeit. Grundlage für die Arbeit an der GGS Breinig bildet der Grundsatz der ermutigenden Pädagogik. Hierbei wird das Kind als Subjekt des Lernens immer wieder ermutigt, sich alle notwendigen Kompetenzen und Erkenntnisse möglich selbstständig anzueignen und diese im Austausch mit den Mitschülerinnen und Mitschülern zu erweitern bzw. zu festigen. Während des Lernprozesses werden die Kinder wertschätzend, individuell und gezielt von den Lehrern der GGS Breinig begleitet und unterstützt.[2]

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2.2 Entwicklung der Lern-, Anstrengungs- und Leistungsbereitschaft

Um die natürliche Neugier und die Bereitschaft für das Lernen zu erhalten und zu stärken, gilt es die Kinder für den Lerngegenstand zu begeistern. Hierfür werden an der Grundschule Breinig den Kindern die Lerngegenstände u.a. im Rahmen von entdeckenden Lernsituationen oder durch das selbstgesteuerte Lernen z.B. in Wochenplänen, beim Stationenlernen, beim projektorientierten Arbeiten, im Selbst-lernzentrum usw. angeboten.

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2.3 Schule als Raum der Mitgestaltung

Demokratische Bildung an der GGS Breinig beinhaltet, dass allen Kindern Erfahrungsräume geöffnet werden, die partizipative Handlungen ermöglichen und damit den Kindern die Chance bieten, Verantwortung für Fragen zu übernehmen, die sie selbst betreffen. An der GGS erleben alle Beteiligten (Kinder, Eltern, Lehrer und Mitarbeiter der OGS) demokratisches Handeln in unterschiedlichen Bereichen. Partizipation im Unterricht beinhaltet im Schulalltag, dass alle Kinder ein Recht darauf haben - im Sinne der dialogischen Leistungsfeststellung - eine Rückmeldung über ihren Lernprozess und ihren Lernstand zu erfahren.[3] Dabei werden die Kompetenzen der Selbsteinschätzung aller Kinder gefördert. Ein weiterer Baustein ist die Transparenz und die Anbahnung von Mitgestaltung an Entscheidungsprozessen. Konkret bedeutet dies für unsere Schule, dass die Kinder in den Gremien Klassensprecher, Kinderparlament und Friedensstifter mitwirken. Unsere Prinzipien der demokratischen Handlungsmöglichkeiten sollen ein lebenslanges, verantwor-tungsbewusstes Handeln der Kinder anbahnen.[4] Die Elternmitwirkung erfolgt der AO-GS entsprechend in den Schulmitwirkungsgremien. Weiterhin gelten an der GGS Breinig die gemeinsam mit allen Beteiligten vereinbarten Rechten und Pflichten. Diese sind in Form von Schulregeln veröffentlicht und werden von den Eltern und Kindern unterschrieben. Feste und Feiern werden gemeinsam mit Eltern und Lehrern geplant und durchgeführt. Dies dient der Partizipation und der Identifikation aller Beteiligten mit der GGS Breinig.

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3. Konzeptentwicklung


3.1 Förderung

An der Grundschule Breinig stehen die Kinder im Mittelpunkt aller pädagogischen Bemühungen. Nicht alle Kinder müssen zur gleichen Zeit das Gleiche tun und lernen.

An unserer Schule werden alle Kinder individuell gefördert und gefordert[5]. Seit 2003 werden auch Kinder mit den Förderschwerpunkten Lern- und Entwicklungsstörungen (Förderschwerpunkt Lernen (LE), Sprache (SQ) und emotionale und soziale Entwicklung (ESE)) im Gemeinsamen Lernen[6] wohnortnah beschult und gefördert.

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3.1.1 Individuelle Förderung

Bereits bei der Schulanmeldung beginnt der Blick auf die Individualität eines jeden Kindes mit der Diagnostik. Auch die schulärztliche Diagnostik sowie der Entwicklungsbericht des Kindergartens fließen mit ein. Während der Schuleingangs-phase findet weitere Diagnostik durch Beobachtung und Auswertung von Arbeits-ergebnissen statt. Die Unterrichtsprinzipien sind abgestimmt auf die heterogenen Lerngruppen. Unser Ziel ist es, durch eine vorbereitete Lernumgebung, das individuelle Lernen und unterschiedliche Lernwege zu ermöglichen und durch die Lehrer zu begleiten, um das Potential eines jeden einzelnen Kindes auszuschöpfen.[7] Grundlage für die individuelle Förderung bilden die Unterrichtsbeobachtungen, die Lernstandsdiagnosen und die Bereitstellung geeigneter Materialien in einer strukturierten Lernumgebung. Die Fördermaßnahmen an unserer Schule sind vielfältig und lassen sich nach innerer und äußerer Differenzierung unterscheiden. Im Rahmen der äußeren Differenzierung werden – in Abhängigkeit von der Stellenbesetzung – klassenübergreifende Förder- und Fordergruppen in den Fächern Mathematik und Deutsch gebildet (LRS-Förderung, Dyskalkulie-Förderung, Mathe-matik-Knobel-AG). Im Hinblick auf die innere Differenzierung werden besonders die Unterrichtsprinzipien der Leistungsdifferenzierung mithilfe unterschiedlicher Anforderungsniveaus der Lernaufgaben (insbesondere in den Fächern Mathematik und Deutsch) sowie der natürlichen Differenzierung verfolgt. Beide Bereiche gewinnen, auch im Hinblick auf die Inklusion mehr und mehr an Bedeutung. Wie wir sie umsetzen, ist im Detail in unserem Konzept zur individuellen Förderung dargestellt.[8]

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3.1.2 Begabtenförderung

Es ist Aufgabe der Schule Bedingungen zu schaffen, in denen sich besonders begabte Kinder ihren Voraussetzungen entsprechend entwickeln können. Hierbei werden Merkmale des Lernverhaltens, das Arbeitsverhalten und die Interessenlage und der Motivation beleuchtet. Durch die Auseinandersetzung mit wesentlichen Inhalten und die Vermittlung von Wissen, Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten bieten wir dieser Schülergruppe integrative Fördermaßnahmen an.

Die GGS Breinig ist seit dem Schuljahr 2007/2008 Partnerschule des Begabtenprojekts „Aachener Modell“ der Bürgerstiftung der Sparkasse Aachen. Die aktuellen Fordermaßnahmen werden im Kontext des Aachener Modells ausführlich beschrieben. [9]

 

Bausteine unserer Begabtenförderung im Überblick:

 

· Checklisten für Lehrerinnen und Lehrer

· Im Einvernehmen mit den Eltern besteht die Möglichkeit einer Beschleunigungsmaßnahme („Akzeleration“), d.h. das Kind kann

       - eine Klassenstufe überspringen oder

       - die Schuleingangsphase in einem Jahr (statt 2 Jahren) durchlaufen

· Bereicherungsangebote („Enrichment“), z.B.

       - „Drehtürmodell“ heißt Unterricht in einer höheren Klasse in einem bestimmten Fach oder Spezialarbeiten innerhalb des Regelunterrichtes

· Lehrer-Fortbildung zum Thema „Begabung“ in regelmäßigen Abständen wahrnehmen und die Maßnahmen zu Förderung überprüfen

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3.2 Jahrgangsübergreifendes Lernen

In der GGS Breinig lernen die Kinder der Eingangstufe (Klasse 1 und 2) jahrgangsübergreifend. Zurzeit arbeiten die Kinder in sechs jahrgangsübergreifenden Lerngruppen. Jeweils zwei Lerngruppen bilden eine Partnerklasse, die räumlich durch einen Gruppenraum miteinander verbunden sind.

Folgende Vorteile sind für uns im jahrgangsübergreifenden Unterricht zu sehen:

· Der jahrgangsübergreifende Unterricht trägt dazu bei, den individuellen Fähigkeiten und Begabungen der Kinder angemessen zu begegnen und diese entsprechend zu fördern.

· In einer Gruppe können z.B. leistungsstarke und schnell lernende Kinder der Klasse 1 am gleichen Unterrichtsinhalt wie Kinder der Klasse 2 arbeiten. Gleichzeitig wird das selbstgesteuerte Lernen gefördert.

Durch das „Helferprinzip“ lernen die „Kleinen“ von den „Großen“. Wer also schnell lernt, wird besonders gefordert und lernt vertiefend und nachhaltiger, da er z.B. eine „Expertenrolle“ annimmt und gefordert ist, anderen Kindern Inhalte zu erklären. Wer hingegen mehr Zeit benötigt, erhält besondere Förderung und gerät nicht unter Leistungsdruck. Auf diese Weise werden das Selbstbewusstsein, das Selbstwertgefühl und die sozialen Kompetenzen gestärkt, egal, wie die Begabungen sind.
Die Kinder können sich in einer Gruppe leicht eingewöhnen und finden sich im Schulalltag mit den neuen Ritualen und Organisationsformen schneller zurecht.

Für die Kinder kann die Verweildauer in der Schuleingangsphase zwischen einem Jahr und drei Jahren variieren.

Somit wird die Akzeptanz von Verschiedenheit gefördert und Ausgrenzung dadurch vermieden, dass ein Gruppenwechsel bei einer Wiederholung nicht nötig ist.

 

Rituale in der Eingangsstufe gestalten sich wie folgt:

· Die morgendliche Begrüßung und Überblick / Visualisierung über den Tagesablauf mit Symbolen an der Tafel ermöglicht Transparenz und eigene Organisation.

· Der Tagesablauf kann themenspezifische Lehrgangszeit, Freiarbeitszeit und Werkstattzeit etc. beinhalten. Die einzelnen Symbole und Piktogramme sind den Kindern bekannt.

· Isolierter Fachunterricht (Englisch) ist deutlich gekennzeichnet und findet meist in Randstunden statt, um eine möglichst lange Phase der Gemeinschaft zu ermöglichen.

· Ritualisierte Gesprächskreise geben Raum für den Austausch in der Großgruppe.

· Zu Beginn jedes Schuljahres wird ein Patensystem abgesprochen. Hierbei übernehmen die Zweitklässler die Patenschaft für die Erstklässler. Dies gibt den Schulneulingen in den ersten Wochen Sicherheit und ritualisiert den Umgang miteinander und die Akzeptanz für Fragen und Hilfsangebote. Nach einigen Wochen wird das Patensystem gelockert und alle Kinder sind gleichermaßen füreinander verantwortlich und zuständig. Die Hilfsangebote und Hilfsbedürfnisse werden durch ein klasseninternes Helfersystem organisiert.

Die Kinder arbeiten selbstständig an ihren Lehrgängen (Einstern und Einsterns Schwester, Lies-mal-Hefte, Delfinheft). Diese Arbeit erfolgt selbstständig und individuell. In dieser Zeit ist es wichtig, eine Lernatmosphäre aufzubauen, die konzentriertes Arbeiten ermöglicht. Die Arbeitsergebnisse werden nach Beendigung der Arbeit von der Lehrperson korrigiert. Im Sinne des dialogischen Leistungs-verfahrens kann eine beiderseitige Rückmeldung erfolgen.

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3.3 Öffnung von Unterricht

Das Lernen ist ein aktiver und selbstständiger Prozess, den jedes Individuum aufgrund seiner unterschiedlichen Vorerfahrungen, des unterschiedlichen Vorwissen und der unterschiedlich leitenden Motivation konstruierend vollzieht. Daher ist die Öffnung von Unterricht unerlässlich.

In den Lehrplänen und Richtlinien des Landes NRW werden neben Formen des angeleiteten Unterrichts ebenso auch offene Lernformen gefordert, in denen die Kinder selbst planen, entdecken, erkunden, untersuchen, beobachten, experimentieren, dokumentieren und ihre Arbeiten bewerten können. [10]

Ein zentraler Eckpfeiler des offenen Unterrichts ist ein veränderter Lernbegriff. Die Kinder bekommen an der GGS Breinig die Gelegenheit, sich aktiv und selbstgesteuert mit dem Lerngegenstand auseinanderzusetzen. Sie erhalten themenabhängig ein Selbst- und Mitbestimmungsrecht bei der Auswahl von Inhalten, Arbeitsmitteln, Sozialformen und Methoden bei gleichzeitiger Zurückhaltung der Lehrenden. Ziel ist die Förderung des selbstorganisierten Lernens durch eigenverantwortliche Arbeitsformen wie Lernen an Stationen, Wochenplan, Freiarbeit oder projektorientiertes Arbeiten. Dafür benötigen die Kinder Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, eine forschende und interessierte Grundhaltung und Kenntnisse in kooperativen Arbeitsformen. Grundsätzlich muss in den Lerngruppen ein angenehmes Lernklima herrschen, bei dem eine gegenseitige Wertschätzung und Fehlerkultur etabliert ist. Für die Unterrichtsplanung bedeutet dies, eine Auswahl an ergiebigen, problemhaltigen und offenen Lernaufgaben bereit zu stellen, sowie anschauliches, sachangemessenes und gut handhabbares Material einzusetzen. Im Unterrichtsgeschehen agiert der Lehrer zum Lernbegleiter und Berater. Dem Classroom-Management kommt im offenen Unterricht eine große Bedeutung zu. So sind zum Beispiel Verhaltensregeln und Rituale mit den Kindern abgesprochen und etabliert, die Lernumgebung klar vorstrukturiert und organisiert. Die Kinder an der GGS Breinig werden bereits ab dem 1.Schuljahr in die Arbeitsformen des offenen Unterrichts eingeführt. Als Differenzierung werden direkte Anweisung und Hilfen durch den Lehrer sowie offene Lernaufgaben und Lernaufgaben unterschiedlichen Anspruchsniveaus angeboten.

 

An der GGS Breinig orientieren wir uns konkret an den drei Stufen der Öffnung nach Brüggelmann:

 

Stufe der Öffnung

Jahrgangsstufe 1 und 2

Jahrgangsstufe 3 und 4

 

I. organisatorisch-methodische Öffnung

- Tagesplan

- Wochenplan

- Stationenlernen

- Werkstattarbeit

- Partner- und Gruppen- arbeit

- Helfersystem

- Tagesplan

- Wochenplan

- Stationenlernen

- Werkstattarbeit

- Partner- und Gruppen-arbeit

 

II. didaktisch-inhaltliche Öffnung

- Freiarbeit

- Kids-Uni

- offene, problem-orientierte Aufgaben

- projektorientiertes Arbeiten

- Freiarbeit

- Kids-Uni

- offene, problem-orientierte Aufgaben

- projektorientiertes Arbeiten

- Selbstlernzentrum

- Schreib- und Rechen-konferenzen

- Forscherkonferenzen

- Reflexionsgespräche

 

III. pädagogisch-politische Öffnung

- Klassensprecher

- Klassenrat

- Kinderparlament

- Klassenrat

- Kinderparlament (Anbahnung demo-kratischer Prozesse)

- Friedensstifter

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3.4 Leistungserziehung und Leistungsbewertung

Wesentliche Aufgabe unseres pädagogischen Handelns ist es, Kinder an schulische Leistungsanforderungen und den produktiven Umgang mit der eigenen Leistungsfähigkeit heranzuführen. Dabei sind wir einem pädagogischen Leistungs-verständnis verpflichtet, dass Leistungsanforderungen mit individueller Förderung verbindet. Für unseren Unterricht bedeutet dies, Leistungen nicht nur zu fordern, sondern auch zu ermöglichen, wahrzunehmen und zu fördern. Deshalb geht der Unterricht stets von den individuellen Lernvoraussetzungen unserer Kinder aus, um sie dazu anzuleiten, ihre Leistungsfähigkeit zu erproben und weiter zu entwickeln. Im Rahmen unserer pädagogischen Arbeit führen wir unsere Kinder zu einer realistischen Einschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit heran. Dazu gehört es, Leistungen nicht nur zu fordern und zu überprüfen, sondern auch anzuerkennen. Durch Ermutigung und Unterstützung versuchen wir ein positives Lern- und Leistungsklima und somit die Voraussetzung für eine positive Leistungsentwicklung zu schaffen. Die Leistungsbewertung orientiert sich grundsätzlich an den Anforderungen der Richtlinien und Lehrpläne und am erteilten Unterricht. Sie berücksichtigt dabei auch die individuelle Lernentwicklung einzelner Schüler. Demnach werden als Leistung nicht nur die Ergebnisse des Lernprozesses zu einem bestimmten Zeitpunkt im Vergleich zu den verbindlichen Anforderungen und Kompetenzerwartungen gewertet, sondern auch die Anstrengungsbereitschaft und der individuelle Lernfortschritt unserer Schüler.

Die Leistungsbewertung umfasst alle von unseren Schülern im Zusammenhang mit dem Unterricht erbrachten Leistungen. Neben schriftlichen Arbeiten werden auch die sonstigen Leistungen (mündliche und praktische Beiträge) berücksichtigt. Die Bewertungskriterien können in unserem Leistungskonzept [11] nachgelesen werden. Seit dem Schuljahr 2008/2009 werden die Zeugnisse als Ankreuzzeugnisse in Tabellenform ausgestellt. Die Schüler erhalten jahrgangsabhängig unterschiedliche Ankreuzzeugnisse:

 

Jahrgang

Zeitpunkt

Zeugnisformular

Bemerkung

 

1.Schulbesuchsjahr

Ende 1.Halbjahr: ----

Ende 2.Halbjahr: Ankreuzzeugnis ohne Noten

Durch Ankreuzen wird sichtbar, welche Leistungen das Kind im Arbeits- und Sozialverhalten sowie in den einzelnen Lernbereichen erbracht hat.

 

2. Schulbesuchsjahr

Ende 1. Halbjahr: ----

Ende 2. Halbjahr: Ankreuzzeugnis mit Noten bei Versetzung in Klasse 3

                          Ankreuzzeugnis ohne Noten bei Verbleib in der Schuleingangsphase

 

3. Schuljahr

Ende 1. Halbjahr: Ankreuzzeugnis mit Noten

 Ende 2.Halbjahr: Ankreuzzeugnis mit Noten

 

4.Schuljahr

Ende 1.Halbjahr: Notenzeugnis und begründeter Empfehlung mit Ankreuzen

Die begründete Empfehlung zur Wahl der weiterführenden Schule kann eindeutig oder eingeschränkt für eine bestimmte Schulform der Sekundarstufe I

Ausgesprochen werden

· Hauptschule oder Gesamtschule / Sekundarschule

· Realschule oder Gesamtschule / Sekundarschule

· Gymnasium oder Gesamtschule / Sekundarschule

Ende 2.Halbjahr: Notenzeugnis

 

Kinder mit förmlich festgestelltem Förderbedarf im Bereich Lernen sowie Seiteneinsteiger erhalten entweder Ankreuzzeugnisse ohne Noten oder Berichtszeugnisse ohne Noten.

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3.5 Demokratische Erziehung

An unserer Schule wird demokratisches Handeln gefördert. Wir sehen dies als eine zentrale Aufgabe. Dem werden wir gerecht, wenn wir den Kindern die Möglichkeit geben, sie aktiv zu erleben. Erziehung durch Demokratie heißt Demokratie durch Handeln lernen. Die Kinder lernen dabei, sich an demokratischen Entscheidungen zu beteiligen und für sich und andere Verantwortung zu übernehmen.

Seit 1992 ist die UN-Kinderrechtskonvention geltendes Recht in Deutschland. Jedes Kind muss die Möglichkeit haben, sich über die Kinderrechte zu informieren.

Kinder zu befähigen verantwortlich am sozialen und gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, ist ein zentrales Anliegen unserer Schule. Wir können der Aufgabe der Demokratieerziehung nur dann gerecht werden, wenn wir unseren Kindern die Möglichkeit geben, sie aktiv zu erleben. Die Kinder erfahren hier, dass sie das Schulleben, sowie Fragen des Zusammenlebens gleichberechtigt mitgestalten können. Unsere wichtigsten Bausteine sind das Kinderparlament und die Friedensstifter. In diesen Gremien werden demokratische Verhaltensweisen eingeübt. Die Kinder machen sich Gedanken über das gemeinsame Schulleben und beteiligen sich an der Gestaltung von Unterricht, Projekttagen und Pausen. Sie fühlen sich dadurch angenommen und wertgeschätzt. Dies bildet die Basis für aktive Beteiligung, Verantwortung und gesellschaftliches Engagement. Im Kinderparlament treffen alle Klassensprecher und deren Stellvertreter zusammen und vertreten jeweils ihre Klasse. Ideen und Vorschläge für ein besseres Schulleben werden von den Klassen im Klassenrat diskutiert. Die Klassensprecher und Stellvertreter bringen Anliegen in die Versammlung des Kinderparlaments ein. Themen werden gemeinschaftlich diskutiert und die Ergebnisse wiederum in die jeweilige Klasse getragen. Zu den Aufgaben gehören außerdem die Weitergabe von Entscheidungen an die Schulleitung und die Lehrerkonferenz. Im Streitschlichterprogramm wird der konstruktive Umgang mit Konflikten geübt sowie die Vermeidung verletzender verbaler oder körperlicher Auseinandersetzungen angestrebt. Gestützt durch ein Training wird Kindern der dritten und vierten Klassen ermöglicht, ihren gleichaltrigen oder jüngeren Mitschülern dabei zu helfen, Konflikte friedlich beizulegen. Die Vermittlung zwischen Konfliktparteien durch ausgebildete Streitschlichter hat das Ziel, eine möglichst einvernehmliche Lösung für den Konflikt zu finden, bei der sich niemand als Verlierer fühlt. Im Rahmen einer umfassenden Weiterbildung für Lehrer wurde unsere Schule über das BUDDY- Programm Ende 2018 als Kinderrechteschule zertifiziert.

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3.6 Gewaltprävention

Gewaltprävention findet an unserer Schule verbindlich für alle Kinder durch die vereinbarten Schulregeln und Klassenregeln statt. Zu Beginn des Schuljahres werden die Schulregeln [12] und der Maßnahmenkatalog [13] von der Klassenlehrerin mit den Kindern besprochen und den Eltern auf dem ersten Elternabend vorgestellt. Danach unterschreiben sowohl das Kind als auch die Eltern den Vertrag zur Einhaltung der Schulordnung. Im Schuljahr 2018 /2019 wurden in allen Klassen ein Ampel-System [14] und die rote Karte [15] eingeführt.

Weiterer Baustein zur Gewaltprävention stellen die Friedensstifter, Unterrichtsreihen zum Thema und ein Selbstbehauptungskurs dar. [16]

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3.7 Generationenbrücke

Der demographische Wandel und die damit einhergehende Veränderung der Lebensverhältnisse ist eine der größten Herausforderungen der heutigen Zeit. Viele Kinder erfahren in ihrer häuslichen Umgebung immer seltener das Zusammenleben mehrerer Generationen. Umgekehrt leben ältere Menschen immer häufiger im Altenheim unter sich.

Unser Generationenprojekt mit dem Seniorenzentrum Venwegen führt Jung und Alt zusammen, indem Kinder der Arbeitsgemeinschaft in regelmäßigen Abständen die Senioren im Altenheim besuchen und dort verschiedene Aktivitäten mit den Bewohnern des Hauses gemeinsam erleben.

Bei den Kindern sollen durch die Arbeitsgemeinschaft die Achtung vor der Würde des Menschen und die Bereitschaft zum sozialen Handeln geweckt und entwickelt werden. Durch die Begegnung mit Jung und Alt wird den Kindern ermöglicht, ihre sozialen Kompetenzen, ihr solidarisches Handeln und ihre Toleranz gegenüber älteren Menschen anzubahnen, umzusetzen und zu erweitern.

Die Kinder haben die Chance, die Erfahrungen und Lebenswirklichkeiten von älteren Generationen zu übernehmen. Die Senioren freuen sich auf die Fröhlichkeit und Unbeschwertheit, die die Kinder ins Altenheim bringen.

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3.8 Gender Mainstreaming

Das Grundgesetz strebt für alle Menschen an, frei von Diskriminierung leben zu können. Dabei zielt Gender Mainstreaming als gesellschaftliche Gemeinschafts-aufgabe darauf ab, Menschen in ihrer Vielfältigkeit anzuerkennen, auch hinsichtlich ihres Geschlechts, ihrer geschlechtlichen Orientierung, ihrer Herkunft und des Glaubens. Ziel ist es, Gleichberechtigung für alle Lebensbereiche zu kreieren. Gender ist eine Kernaufgabe für Schule und Unterrichtsentwicklung, die sich aus dem Bildungs- und Erziehungsauftrag für Schulen ergibt [17]. Daher muss sich auch unsere Schule diesen Anforderungen auf Chancengleichheit stellen und diese weiter-entwickeln.

Die Genderperspektive wird in allen Bereichen des Unterrichts und des Schullebens an unserer Schule berücksichtigt. Im Schulalltag werden stets bei den Planungen und Entscheidungen die unterschiedlichen Bedürfnisse beider Geschlechter beachtet. An unserer Schule wird der Gender Gedanke wie folgt umgesetzt:

Spiel und Raumangebote zur Gestaltung des Schulhofes und der Spielgeräte für die Pause
Gleichmäßige Aufgabenverteilung bei Klassendiensten (Tafeldienst, Kakao-dienst, Obstdienst, Ordnungsdienst, Botendienst, Austeildienst, usw.)
Sportaktivitäten, die den unterschiedlichen Interessenlagen gerecht werden („Ringen und Kämpfen“, „Miteinander und Gegeneinander“, „Bewegungs-parcours in Sportstunden“)
Ermutigung zur Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften unabhängig von Geschlechterrollen (Mädchenfußball AG, Jungen in Kochkurs oder in der Kunst AG)
Interessengeleitete Ausleihe von Büchern in der Schülerbücherei
Kritisches Hinterfragen von Rollenklischees (Arbeitsteilung in der Familie, Rollenklischees in der Werbung, ...)

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3.9 Gesundheitsbildung

Grundlage für die Gesundheitsbildung an der GGS Breinig bildet der salutogentische Ansatz von Antonovskij. Dieser definiert Gesundheit wie folgt: „Unter Gesundheit versteht man daher die Fähigkeit (und nicht die Eigenschaft) eines Menschen, ein Gleichgewicht zwischen den Abwehrmechanismen und Potenzialen des Organismus und der Psyche (den vorhandenen Ressourcen) und den krankmachenden Einflüssen der natürlichen und sozialen Umwelt zu erhalten bzw. immer wieder herstellen zu können“. [18] Gesundheit ist immer ein Balanceakt zwischen Stressoren und Schutzfaktoren. Entscheidend ist letztlich, ob ein Mensch bereit ist, diese Widerstandsressourcen zu mobilisieren. Wenn Menschen / Kinder über ein breites Spektrum an Widerstandsressourcen verfügen, wird sich ein Kohärenzgefühl entwickeln. Damit ist eine Grundhaltung verbunden, die Welt als zusammenhängend und sinnvoll zu erleben. Wie groß die Bereitschaft ist, hängt davon ab, wie ausgeprägt der Kohärenzsinn ist.

Gesundheitsbildung muss demnach auf die Stärkung der Persönlichkeit im Sinne der Ausbildung von Resilienzen (seelische Schutzfaktoren für Stresssituationen) gerichtet sein. Resiliente Kinder zeichnen sich dadurch aus, dass sie

· mit dem Erfolg eigener Handlung rechnen

· Problemsituationen aktiv angehen

· eigene Ressourcen effektiv nutzen

Im Laufe der Grundschulzeit müssen sich die Kinder ihrer Stärken bewusst werden, entsprechende Bewältigungsstrategien erwerben und ausbilden, um Problem-situationen weniger als Belastung, sondern vielmehr als Herausforderung zu sehen. Resilienzförderung findet an der GGS Breinig auf der individuellen Ebene z.B. durch Unterrichtseinheiten zu den Themen „Ich bin ich“, „Gefühle“ usw. und der Beziehungsebene z.B. durch den wertschätzenden Umgang von Kindern und Lehrern miteinander oder Themen wie „Freundschaft“, „Streit und sich vertragen“ usw. statt.

Den Ausführungen der GDSU und dem LP Sachunterricht folgend, sollen die Kinder dazu befähigt werden, über Gesundheitswissen zu verfügen, gesundheits-fördernde Verhaltensweisen anwenden zu wollen und zu können, sowie Verantwortung dahingehend für sich und andere zu übernehmen. [19]

Folgende unterrichtliche Themen unterstützen die Kinder, um die oben genannten Kompetenzen zu schulen:

· Gesunde Lebensführung (Ernährung, Zahnpflege, Bewegung, ...)

· Körper und Sinne (Sinne, Körperfunktionen, Hygiene, Ruhe/Lärm, ...)

· Sexualerziehung (Körperteile inkl. Geschlechtsmerkmale, körperliche Veränderung, Rollenverhalten, ...)

· Lebens- und Nahrungsmittel (Merkmale ausgewogener Ernährung, EU-Schulobstprpgramm, gesundes Frühstück, ...)

· Bewegung (fächerverbindend zu Sport) [20]

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3.10 Medienbildung

Das Ziel unseres Medienkonzeptes[21] ist es, Lernen mit Medien systematisch in Lernprozesse zu integrieren und so zu einem verantwortungsbewussten, kritischen und kompetenten Umgang mit dem Computer und Internet zu befähigen. Grundlage zur Förderung der Medienkompetenz bildet die Arbeit mit dem „Medienpass NRW“. Die Medienkompetenzen werden hier in sechs Kompetenzbereichen gebündelt:

· Bedienen und Anwenden

· Informieren und Recherchieren

· Kommunizieren und Kooperieren

· Produzieren und Präsentieren

· Analysieren und Reflektieren

· Problemlösen und Modellieren

 

Die Einbindung digitaler Medien in den Unterricht erfolgt auf unterschiedliche Weise und kommt auf die jeweilige Klassen-, Unterrichts- und Lehrersituation an. So kann der Umgang in den Klassen 3 / 4 mit dem Computer in einzelnen „Computerstunden“ von Klassen- oder Fachlehrern erfolgen oder wie auch in den Klassen 1/2 in laufende Unterrichteinheiten eingebunden werden.

Der Einsatz des Computers bringt dem Unterricht als neues Medium zusätzliche Möglichkeiten wie:

· gezielt mit geeigneter Lernsoftware (Bsp: Lernwerkstatt 9, Antolin, Zahlenzorro) Schülergruppen zu fördern (Förderaspekt). Im Förderunterricht kann jedes Kind seinem eigenen Leistungsstand entsprechend mit Übungsaufgaben rechnen (z.B. im Fach Mathematik) oder am Grundwortschatz arbeiten (z.B. im Deutsch-unterricht). Dabei kann der Lernfortschritt abgerufen werden und ist somit für die Lehrkraft kontrollierbar. Die Übungen sind nachhaltig und gezielt. Dabei kann die Kontrolle als Eigenkontrolle oder als Lehrerkontrolle erfolgen.

· Unterstützung für Kinder ohne bzw. mit geringen Deutschkenntnissen (auch TipToi)

· als Schreib- und Gestaltungsmittel sowie als Mittel der Kommunikation mit anderen (Kreativitäts- Kooperations- und Kommunikationsaspekt)

· Unterstützung selbstständigen Lernens

· Veranschaulichung von Unterrichtsinhalten und Themen

· Förderung der Lernmotivation

· Förderung des sozialen Lernens: Als Vorbereitung auf die Kids-Uni recherchieren die Kinder der 3 / 4. Schuljahre in Partner- oder Gruppenarbeit zu einem selbst gewählten Thema im Internet. Auch bleibt es ihnen freigestellt, den Computer für ihre Präsentation zu nutzen.

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3.11 Bewegte Schule

An der GGS Breinig nimmt Bewegung Sport und Spiel einen großen Stellenwert ein, da dies einen unverzichtbaren Beitrag zur körperlichen, geistigen, sozialen und emotionalen Entwicklung darstellt.

 

Unser Motto:

„Bewegung ist das Tor zum Lernen, Leben bedeutet Bewegung“

(P.Dennison)

 

Die GGS Breinig steht für ein breites Bewegungsangebot in der Grundlagen-ausbildung, aber auch für Vielseitigkeit mit dem Ziel durch eine erhöhte Bewegungs-kompetenz und Ausdauerfähigkeit lebenslanges Sporttreiben zu ermöglichen und Freude an der Bewegung mit sich selbst und anderen erfahrbar zu machen.

2011 hat die Schule das Zertifikat „Bewegte Schule“ erhalten. Dabei ist die Bewegungsförderung in einem umfassenden Sinne nicht alleine im Sportfach-unterricht zu erreichen, sondern durch Bewegungs- und Aktivitätsanreize als ein durchgängiges Prinzip des pädagogischen Handelns und des Schullebens zu verstehen. Eingebettet in die gesamte schulische Arbeit wollen wir Freude an der Bewegung vermitteln.

Ziele unseres „bewegten Schullebens“ sind:

· die Förderung der sinnlichen Wahrnehmung

· die stärkere Einbeziehung des kinästhetischen Analysators („Bewegungs-sinn“) beim kognitiven Lernen

· die Herausbildung von Sozial- und Selbstkompetenz, besonders durch die Förderung der Fähigkeit, Bewegungsaktivitäten mit anderen gemeinsam gestalten zu können

· das Ausleben des Bewegungsbedürfnisses und dadurch die Förderung der Lernfreude und des Lernerfolgs

· die Schulung der Koordination und dadurch die Förderung der Bewegungs-sicherheit

· die Erhöhung der Sensibilität für den eignen Körper und die Verbesserung der Körperhaltung

· die Sensibilisierung für kulturelle Werte

· Spaß an Bewegung, dadurch Anregungen zu sinnvollen Freizeit-beschäftigungen

 

Sportunterricht:

Der Sportunterricht wird an unserer Schule von ausgebildeten bzw. weitergebildeten Fachlehrern gemäß der Stundentafel erteilt. Die jahrgangsbezogenen Schwerpunkt-setzungen der Unterrichtsthemen orientieren sich an den Richtlinien und Lehrplänen des Landes NRW und sind in den schuleigenen Arbeitsplänen formuliert worden.

Im 3. und 4. Schuljahr haben die Kinder jeweils ein halbes Schuljahr einmal wöchentlich Schwimmunterricht in der Schwimmhalle „Glashütter Weiher“.

Der Erwerb des Schwimmabzeichens ist am Ende jedes Schwimmlehrgangs möglich.

 

Mobilitätserziehung:

Es werden für alle Jahrgangsstufen regelmäßig (einmal pro Schuljahr) praktische Übungen zur Verkehrssicherheit und Gewandtheit auf dem Fahrrad angeboten.

Hierzu wird vom jeweiligen Lehrer ein kleiner Parcours auf dem Schulhof aufgebaut, den die Kinder durchfahren können. Im 4. Schuljahr findet die Radfahrausbildung statt.

 

Pausensport „Bewegte Pause“:

Der Pausensport ist ein wichtiger Baustein unserer „Bewegten Schule“. Die Kinder sollen sich viel bewegen, neue Kräfte sammeln sowie ihr Verhalten zueinander fair und umgänglich gestalten. Durch unser „Patensystem“ geben die Kinder aus den größeren Klassen bei Bedarf den jüngeren Schülern Anleitung und Hilfe.

 

Große Hofpause (20 Minuten), kleine Hofpause (15 Minuten):

Vielfältige Bewegungsmöglichkeiten z.B. durch:

· Mini-Fußball-Feld

· Spielgeräte zum Klettern, Balancieren, Wippen, Hangeln und Stützen

· Ausleihen von Stelzen, Pedalos, Bällen und Seilchen

· Basketballkörbe

· Tischtennisplatten

· Ruhezonen

 

Powerpause:

Zweimal wöchentlich haben ausgewählte Kinder die Möglichkeit in der ersten Pause die Sporthalle zu nutzen. Unter Anleitung werden dort intensive Sport und Spiel-angebote in der Kleingruppe (6-12 Kinder) gemacht.

Die Lehrer wählen einzelne Kinder für das Angebot aus, die in der normalen Hofpause öfter Probleme und Konflikte hatten.

Zielsetzung

• weniger Schüler auf dem Schulhof

• mehr Platz / weniger Konfliktpotential

• Kontaktmöglichkeiten für Einzelgänger

• Förderung motorischer Fähigkeiten

• Selbstwirksamkeitserfahrungen

• verbesserte Sozialkompetenz

• Teamfähigkeit üben

• Spielregeln einhalten

• Regelbewusstsein stärken

• Stressabbau durch Bewegung

 

Lernen durch Bewegungspausen und Bewegung im Unterricht:

Die Bausteine des Lernens bestehen aus Bewegung, Entspannung, Freude, Interesse, Energie, Regelmäßigkeit und Wiederholung.

Eine Rhythmisierung des Unterrichts durch Bewegungspausen führt zu einer Verringerung der motorischen Unruhe und trägt zu einem besseren Lernverhalten der Schüler bei.

An der GGS Breinig werden im Schulalltag in allen Klassen „bewegte Pausen“ (z.B. durch Bewegungsspiele, -lieder und -geschichten sowie Stille und Entspannungs-übungen) eingeplant.

Somit wird das Lernen über mehrere Sinneskanäle ermöglicht. Dadurch können Unterrichtsinhalte besser behalten werden. Wir achten auf den Wechsel von Anspannung und Entspannung und tragen damit dem kindgerechten und leistungsorientierten Lernen Rechnung.

Diese Bewegungspausen sind nicht auf einzelne Schulfächer beschränkt, sondern können in allen Unterrichtsfächern zur Auflockerung und der Konzentration dienen.

 

Kooperation mit dem Verein „Mehr Zeit für Kinder:

Alle Klassen nehmen in regelmäßigen Abständen am Entspannungsprojekt vom Verein „Mehr Zeit für Kinder“ teil.

Den Kindern werden in diesem Entspannungsprojekt kleine Übungen zum Kinder- Yoga, Progressiver Muskelentspannung, Fantasiereisen sowie weitere Übungen zum Entspannen näher gebracht.

Desweiteren erhalten Eltern ein „Familien Mitmachbuch“, in dem Sie sich noch weitere Anregungen zum Thema Entspannung holen können.

 

Außerunterrichtlicher Schulsport:

Ergänzt wird unser Bewegungsangebot im Nachmittagsbereich durch Arbeits-gemeinschaften, die zum Teil in Kooperationen mit unterschiedlichen Sportvereinen stattfinden.

Im Rahmen unseres Ganztagsangebotes gibt es folgende Möglichkeiten:

· Fußball

· Badminton

· Turnen

· Tanzen

· Entspannung

· Volleyball

· Spiele, Spaß und Bewegung

 

Sportveranstaltungen und Schulsportwettkämpfe:

Im Verlauf des gesamten Schuljahres nimmt die GGS Breinig an zahlreichen Sportveranstaltungen und Wettbewerben teil:

· Breinig läuft (Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft Breinig)

· Bundesjugendspiele

· Sportabzeichenwettbewerb „Sparkasse Aachen“ und „Regiosportbund“

· Schwimmwettbewerb aller Stolberger Grundschulen

· Fußballturnier aller Stolberger Grundschulen; Mädchen- und Jungenturnier

· Actimonda Turnier (Alemannia Aachen)

· Sponsorenlauf (im Vierjahresrhythmus)

· Zirkuswoche (Zirkus Lollipop- im Vierjahresrhythmus)

· Tanzaufführungen bei Schulfesten

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3.12 Beratung von Kindern und Eltern

Eine kontinuierliche und verlässliche Beratung von Eltern, Kollegen sowie Kindern ist zentrale Aufgabe jeder Lehrkraft. Lehrer und Eltern sollten sich dabei als Partner betrachten, die auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten. Ein höflicher und respektvoller Umgang sowie gegenseitige Wertschätzung bilden eine wichtige Grundlage für eine erfolgreiche Beratung. Wesentliche Arbeitsfelder der Beratung an der GGS Breinig sind Lernberatung und schulische Entwicklung. Die Kinder werden eng in die Lernberatung eingebunden. Bei regelmäßigen Gesprächen mit den Kindern erfahren diese eine individuelle Rückmeldung über ihr Lern- und Arbeitsverhalten sowie über ihren Leistungsstand, z.B. durch Diagnosebögen. Zu den Elternsprechtagen sind ebenso die Kinder herzlich eingeladen und erhalten ein persönliches Feedback. Im Unterricht findet eine stetige situative Beratung statt. In den Klassen 3 und 4 werden Fremd- und Selbsteinschätzungsbögen durch Lehrer und Kindern ausgefüllt. Durch diesen Reflexionsprozess erhalten die Kinder Kenntnisse über die Qualität, den Prozess und das Ergebnis der eigenen Arbeit. Dies kann zu einer Verbesserung der Arbeitsweise und Arbeitsergebnisse beitragen. Eine Möglichkeit der positiven Bestärkung bildet hierbei die Methode der „warmen Dusche“. Dabei werden dem jeweiligen Kind nur positive Rückmeldungen gegeben. Diese Methode dient auch der Förderung der Sozialkompetenz der Klasse. Einige Kinder erhalten einen Verstärkerplan, der dem Kind eine spezifische Rückmeldung über sein Arbeits- bzw. Sozialverhalten gibt. So wird dieses für das Kind und die Eltern täglich transparent dargestellt und visualisiert. Ebenso geben die Klassenarbeiten und stetigen Korrekturen nicht nur den Eltern, sondern auch den Kindern ein regelmäßiges Feedback. Die Beratung der Eltern hat an der GGS Breinig eine große Bedeutung. Bereits vor Schuleintritt unterrichtet die Schulleiterin die Eltern der zukünftigen Schulneulinge auf einem Infoabend über das Konzept der Grundschule und stellt in diesem Zusammenhang die Lehrer der Eingangsklassen vor. Diese erläutern den Eltern die spezifischen Lehr- und Lernziele für die Klasse 1, die zugrunde liegenden Lehrwerke und die besondere Methodik des Anfangsunterrichts sowie des jahrgangsübergreifenden Arbeitens. Zu Beginn des neuen Schuljahres finden in allen Klassen Klassenpflegschaftssitzungen statt. Hier informieren die Lehrer über die Lerninhalte, die Ziele, die Leistungsbewertungen und die Unterrichtskonzeptionen. Es findet die Wahl des Klassenpflegschaftsvorsitzenden sowie des Vertreters statt. Im Rahmen der Klassenpflegschaftssitzungen werden die Eltern über Angelegenheiten der Klasse informiert. Sie können sich austauschen sowie klasseninterne Fragen und Probleme besprechen. Bei regelmäßigen Elternsprechtagen und in Einzelgesprächen beraten die Klassenlehrer bei Erziehungsfragen, schulischen Entwicklungen und persönlichen Anliegen. Dabei wird berücksichtigt, dass für die 1.Jahrgangsstufe möglichst frühzeitig ein Informations- und Beratungsgespräch stattfindet. Eine Beratung außerhalb der vorgegebenen Elternsprechtage kann auf Wunsch der Eltern oder wenn es aus schulischer Sicht erforderlich ist, erfolgen. Dazu dienen sowohl die wöchentlichen Sprechstunden der Lehrer als auch extra terminierte Gespräche. Für die Eltern der Klassen 4 finden im Zeitraum November bis Januar Beratungsgespräche zur Wahl der weiterführenden Schulen statt. Dabei werden die Empfehlungen der Klassenlehrer besprochen. Des Weiteren erteilen die Lehrer bei Bedarf auch täglich individuelle Rückmeldungen in Form von Verstärkerplänen oder kurzen Mitteilungen im Mitteilungsheft/Hausaufgabenheft. Ein regelmäßiges Feedback findet über die Korrekturen von Arbeitsergebnissen der Kinder sowie über Klassenarbeiten statt. Zusätzlich zu den Zeugnissen schreiben die Lehrer bei Bedarf für einzelne Kinder Lern- und Förderempfehlungen und / oder Förder-pläne, in denen individuelle Fördermöglichkeiten dargelegt werden. Gemeinsam mit den Eltern wird daraufhin beraten, welche schulischen und außerschulischen Maßnahmen zusätzlich zur Unterstützung des Kindes ergriffen werden können. Im Rahmen eines sonderpädagogischen Verfahrens werden Klassen- und Förder-konferenzen durchgeführt, die als Grundlage für inhaltliche, personelle und organisatorische Maßnahmen dienen und eine Zielperspektive festlegen. Für eine gelungene Kooperation mit den Eltern von Kindern mit erhöhtem Unterstützungs-bedarf tragen die Klassenlehrer und der Sonderpädagoge die gemeinsame Verantwortung. Regelmäßige Elterngespräche und gemeinsame Absprachen können zur Förderung eines Kindes in erheblichem Maße beitragen. Diese Gespräche finden in der Regel mit beiden Lehrkräften statt. In Einzelfällen kann es von Vorteil sein, sich mit externen Beratungsstellen, wie zum Beispiel mit dem Jugendamt, Therapeuten oder dem Schulpsychologischem Dienst auszutauschen. Unter Berücksichtigung des Datenschutzes werden vertrauliche Dinge nur in Absprache mit dem zu Beratenden weitergegeben.

Für die Kinder der Klassen 3 / 4 findet ein Lerncoaching in Form einer „Kindersprechstunde“ statt.

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3.13 Übergänge

Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule sowie der Wechsel auf die weiterführende Schule stellen für die Kinder große Herausforderungen dar. Um Kontinuität für die Kinder zu gewährleisten, ist uns der regelmäßige Austausch mit den entsprechenden Institutionen sehr wichtig. Im Schuljahr 2016/2017 wurde das Projekt „Brücken bauen“ in Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Kindergärten entwickelt. Schulneulinge besuchen einmal im Monat die Schule. Sie nehmen am Unterricht teil und lernen die Kinder und Rituale der Eingangsklassen kennen. So soll Ihnen der Übergang in die Schule erleichtert werden. Verantwortlich für die Gestaltung des Übergangs Kindergarten-Grundschule ist ab dem Schuljahr 2019/2020 unsere sozialpädagogische Fachkraft.

Einmal im Jahr treffen sich die Kolleginnen der 4.Schuljahre zum Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen der weiterführenden Schulen.

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4. Lernen und Arbeiten im Team

Das Kollegium der GGS Breinig trifft sich in den Jahrgangsstufen 14-tägig zu Planungssitzungen, um Unterricht zu planen und zu reflektieren, sich über pädagogische Maßnahmen auszutauschen und um Maßnahmen und Evaluation der Leistungsdiagnostik abzusprechen. Auch besteht hier die Möglichkeit, den Leistungs-stand, Förderbedarf und Fördermaßnahmen eines Kindes betreffend im Team darzustellen und weitere Unterstützungsmöglichkeiten zu diskutieren bzw. zu organisieren. In den Teamsitzungen werden gemeinsame Aktivitäten wie z.B. Wandertage und Klassenfahrten geplant.

Ab dem Schuljahr 2019/2020 unterstützt eine sozialpädagogische Fachkraft die Lehrer der Eingangsstufe. Zu den Aufgabenbereichen der sozialpädagogischen Fachkraft gehören u.a. die Mitwirkung in der Schuleingangsphase (z.B. Diagnostik bei der Anmeldung der Schulneuling, Kennenlernangebote der Schule [22]) sowie sozialpädagogische Förderung und Unterstützung für die Kinder der Schuleingangsphase.

Der Übergang in die dritte Klasse geht ein Übergabegespräch zwischen den Kollegen der Eingangsstufe und den Kollegen der Klasse 3 voraus. Dies soll der neuen Lehrkraft die zielgerichtete Fortführung der individuellen Förderung ermöglichen.

Für die Zusammenarbeit unterschiedlicher Professionen im Rahmen des gemeinsamen Lernens sind enge Kooperation, Teamarbeit und regelmäßiger Austausch unverzichtbar. Diese ist durch ein empathisches Miteinander und eine gegenseitige Wertschätzung aller Teammitglieder gewährleistet. Die Antragsstellung zur Eröffnung eines AOSF-Verfahrens erfolgt in gemeinsamer Absprache von Klassenlehrern und Sonderpädagogen. Darüber hinaus finden Übergangsgespräche zwischen den Lehrern der Schuleingangsphase, der Schulleitung und den Erziehern der jeweiligen Kindergärten statt. Ein Lehrersprechtag zwischen den ehemaligen Grundschullehrern und den Lehrern der weiterführenden Schulen findet jährlich am Ende des 1.Halbjahres statt.

Wichtig ist uns als Kollegium auch die enge Zusammenarbeit, die gemeinsamen Fortbildungsmaßnahmen mit den Mitarbeiterinnen der OGS sowie der regelmäßige Austausch mit den Mitarbeiterinnen der Hausaufgabenbetreuung. Dies erfolgt durch individuelle schriftliche Rückmeldungen zu den Hausaufgaben einzelner Kinder.

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5. Offene Ganztagsschule


5.1 Organisationsstruktur

Seit dem Schuljahr 2004/2005 bietet die OGGS Breinig die Offene Ganztagesschule bis 16:00 Uhr an. In dieser Zeit sind Ihre Kinder verlässlich von qualifizierten Kräften betreut. Sie werden bei den Hausaufgaben unterstützt, erhalten eine ausgewogene Mahlzeit und haben die Möglichkeit an unseren vielfältigen Nachmittagsangeboten teilzunehmen. Natürlich sollte immer genügend Zeit für Ruhepausen und freies Spielen mit anderen Kindern der Betreuung bleiben.

Verantwortlich für die Entwicklung und Durchführung des Gesamtkonzeptes der OGGS ist die Schulleiterin der OGGS Breinig Frau Marie-Theres Schmitz.

Die personellen und finanziellen Angelegenheiten der OGGS Breinig werden vom Förderverein abgewickelt.

1. Vorsitzender des Fördervereins ist Frau Gieseler, ihre Vertreterin Frau Faust. Kassenwartin ist Frau Margret Freialdenhoven.

Die Einrichtung beschäftigt ungefähr 30 Mitarbeiter, bestehend aus dem Betreuungsteam, den Hausaufgabenbetreuern, dem Küchenpersonal und den Kursleitern.

Eine Koordinatorin sorgt für eine enge Zusammenarbeit zwischen Betreuung, Eltern, Schule und Förderverein.

Die Anmeldung an der OGGS ist verbindlich für ein Schuljahr. Die monatlichen Kosten sind abhängig von der gewählten Betreuungsart in der Ganztagsschule.

Der Monatsbeitrag für die Betreuungsart Halbtags und Halbtags-Plus sowie die Essenskosten werden vom Förderverein per Lastschrift eingezogen. Der Monats-beitrag für die Variante Ganztag wird von der Stadt Stolberg einkommensgestaffelt eingezogen und dem Förderverein überwiesen. Nachmittagsangebote sind für die Kinder der Ganztagsbetreuung kostenfrei.

Mit der Anmeldung müssen der OGGS Einzelheiten wie Anwesenheit des Kindes in der Betreuung, wichtige Telefonnummern, abholberechtigte Personen sowie sonstige Informationen (z.B. Krankheiten, Allergien oder Unverträglichkeiten usw.) mitgeteilt werden.

Die OGGS Breinig bietet verschiedene Möglichkeiten der Betreuung für der Kinder an. In allen Betreuungsangeboten sind die Betreuung, die Hausaufgabenbetreuung und die Teilnahme an den Nachmittagskursen enthalten. Bei allen Varianten der Betreuung besteht die Möglichkeit für die Kinder in der Schule kostenpflichtig ein Mittagessen zu bestellen.

 

Folgende Betreuungsarten werden an der OGGS Breinig angeboten.

 

Ganztagsbetreuung von 7:30-16:00 Uhr

Kosten: einkommensgestaffelt incl. Landeszuschuss (Beitrag wird vom Schulträger eingezogen)

Das Kind hat an allen Schultagen Anspruch auf die Betreuung von 7:30 Uhr bis 16:00 Uhr.

Zusätzlich zu Ihrem Monatsbeitrag wird diese Art der Betreuung finanziell durch das Land NRW unterstützt. Voraussetzung ist daher auch die Anwesenheit der Kinder in der Betreuung der Schule an mindestens 5 Tagen in der Woche bis mindestens 16 Uhr.

 

Halbtagsbetreuung PLUS von 7:30-13:30 Uhr (wahlweise bis 16 Uhr)

Kosten:60 € / Monat (30 € / Monat für Geschwisterkinder) ohne Landeszuschuss

PLUS 5 € / Tag bzw. (20 €/Monat) länger als 13:30 Uhr

Das Kind hat an allen Schultagen Anspruch auf die Betreuung von 7:30 Uhr bis 13:30 Uhr. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, an einem oder mehreren Tagen auch länger (max. bis 16 Uhr) in der Betreuung zu bleiben. Jeder Tag, an dem das Kind länger als 13:30 Uhr betreut wird, kostet 5 Euro (also 20 Euro pro Monat) zusätzlich zum monatlichen Grundbeitrag von 60 Euro. Da diese Betreuungsart nicht vom Land NRW finanziell unterstützt wird, ist der Grundbeitrag für die Eltern der gleiche wie bei der Ganztagsbetreuung.

Die Anzahl der zusätzlichen Tage, an denen ein Kind länger als 13:30 Uhr in die Betreuung kommt, legen die Eltern mit der Anmeldung an der OGGS fest.

 

Halbtagsbetreuung von 7:30-13:30 Uhr

Kosten: 60 € / Monat (30 € / Monat für Geschwisterkinder) ohne Landeszuschuss

Das Kind hat an allen Schultagen Anspruch auf die Betreuung von 7:30 Uhr bis 13:30 Uhr.

 

Ad-hoc-Betreuung

Kosten: 25 € gültig für 5 Tage

Für alle Kinder der Schule besteht die Möglichkeit der Ad-hoc-Betreuung. Wenn Eltern unvorhergesehene Betreuung für Ihr Kind benötigen, können sie ein Gutscheinheft für 25 € erwerben. Dieses Gutscheinheft besteht aus 5 Gutscheinen, d.h. an 5 Tagen kann das Kind bis 16:00 Uhr in die Betreuung kommen. Es kann pro Schulhalbjahr nur ein Gutscheinheft pro Kind gekauft werden.

 

Frühbetreuung

Die Kinder können morgens ab 7.30 Uhr – 9.00 Uhr für die Frühbetreuung angemeldet werden.

Kosten: 20,00 € pro Monat

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5.2. Konzept

Die offene Ganztagsschule bietet verlässliche Betreuungszeiten von 7:30 Uhr bis 16:00 Uhr und schafft somit eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Mit einem pädagogischen Gesamtkonzept von Bildung, Erziehung sowie Betreuung, Sport und Spiel mit Freunden in der Betreuung, wird sie dem Bedarf von Familien mit Kindern gerecht. Die Betreuungsangebote finden in und im Umfeld der Schule statt. Dies gibt den Eltern zusätzliche Sicherheit und erspart unnötige Wege.

Mit Hilfe von Förderangeboten werden sowohl die Schwächeren gefördert als auch die Stärkeren gefordert.

 

· Durch die Rhythmisierung des Tagesablaufes in Unterricht- Mittagessen- Hausaufgaben- Spiel- und Ruhephasen sowie Kursangeboten, wird die Selbstständigkeit und Eigenverantwortung der Kinder gefördert.

· Individuelle Förderangebote schaffen eine Chancengleichheit in der Schulwelt und stärken die Kinder in ihrer sozialen und persönlichen Entwicklung. Die OGGS bietet gezielte Hilfe bei den Hausaufgaben, Förderung zum Ausgleich von motorischen Defiziten. Zentrale Grundlage hierfür ist die enge Zusammenarbeit von Schule, Eltern, Betreuung, Kinder- und Jugendhilfe und weiteren außerschulischen Partnern (z.B. Vereine, Gemeinde).

· Eine Vielzahl von Kursangeboten z. B. aus musisch-kreativen Bereichen, Sprachen, Sport und Spiel, Natur und Technik unterstützt die persönlichen Stärken und Interessen jedes Einzelnen.

· Gemischte Altersstrukturen sowie Spiel und Spaß mit anderen Kindern fördern das soziale Miteinander.

 

Die Kinder der OGGS können zwischen 12:00 und 15:00 Uhr ihre Hausaufgaben in der Schule erledigen.

Während dieser Zeit stehen ihnen Betreuerinnen zur Seite. Sie helfen bei den Hausaufgaben und stehen den Kindern bei Fragen und Problemen zur Verfügung.

Der Zeitrahmen beträgt für Kinder der Klassen 1 und 2 eine halbe Stunde. Für die Klassen 3 und 4 fünfundvierzig Minuten. Ziel der Hausaufgabenbetreuerinnen ist es, dass die Kinder lernen selbstständig ihre Hausaufgaben anzufertigen. Sie entbindet die Eltern nicht von der Pflicht sich über die Vollständigkeit der Hausaufgaben zu überzeugen.

 

Die OGGS Breinig bietet eine Vielzahl an Kursen im Nachmittagsbereich an:

· Die meisten Kurse beginnen um 14.45 Uhr und enden um 16.00 Uhr. Einige Kurse dauern 90, andere nur 45 Minuten.

· Die Kinder werden zu Kursbeginn von den Betreuerinnen aufgerufen und dann vom Kursleiter in den Räumen der Betreuung abgeholt.

· Die Kinder können nach Kursende direkt vom Kursraum abgeholt werden oder dürfen von dort aus nach Hause gehen. Ein Abmelden in der Betreuung ist dann nicht mehr nötig.

· Jedes Kind sollte maximal an 2 Kursen pro Woche teilnehmen, damit noch ausreichend Zeit zur freien Verfügung bleibt.

· Die Kursteilnahme ist bindend und gilt als schulische Veranstaltung. Da die Kursleiter ihre Kurse kontinuierlich anbieten, erwarten wir auch von den Schülern, dass sie die Kurse regelmäßig besuchen.

 

Die Busse nach Venwegen und Breinigerberg fahren zum Unterrichtsende und um 16:00 Uhr. An schulfreien Tagen (z. B. bewegliche Ferientage) fahren keine Busse.

Sie fahren auch dann nicht, wenn die Betreuung an diesen Tagen geöffnet hat.

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5.3 Ferienbetreuung

Bei ausreichender Anzahl an Anmeldungen wird von der OGGS Breinig in der 1. und 2. Ferienwoche der Sommerferien, sowie eine Woche in den Osterferien und eine Woche in den Herbstferien eine Ferienbetreuung angeboten.

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[1] Im Folgenden wird der Begriff Lehrer synonym für Lehrerinnen und Lehrer verwendet.

[2] siehe „Konzept zur Leistungserziehung und Leistungsbewertung“ der GGS Breinig

[3] siehe „Konzept zur Leistungserziehung und Leistungsbewertung“ der GGS Breinig

[4] siehe Kapitel 3.5. „Demokratische Erziehung“

[5] siehe „Konzept zur individuellen Förderung“ an der GGS Breinig

[6] siehe ebd

[7] siehe ebd

[8] siehe ebd

[9] siehe ebd

[10] siehe MSW; Richtlinien und Lehrpläne NRW, 2008, S.14

[11] siehe „Konzept zur Leistungserziehung und Leistungsbewertung“ der GGS Breinig

[12] siehe „Konzept zur Gewaltprävention“ der GGS Breinig

[13] siehe ebd.

[14] siehe ebd.

[15] siehe ebd.

[16] siehe ebd.

[17] In §1 Abs. 1 Schulgesetz NRW (SchG): „Jeder junge Mensch hat ohne Rücksicht auf seine wirtschaftliche Lage und Herkunft und Geschlecht ein Recht auf schulische Bildung, Erziehung und individuelle Förderung (…)“

[18] siehe Antonovskij 1997 in: H.Giest: Gesundheitsbildung in: A.Hartinger, K.Lange (Hrsg): Sachunterricht - Didaktik für die Grundschule, 2014, S.140

[19] siehe GDSU: Perspektivrahmen SU, 2013, S.80 f

[20] siehe Kapitel 3.11. Bewegte Schule

[21] siehe „Medienkonzept“ der GGS Breinig

[22] siehe Kapitel 3.13. Übergänge

 

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Aktualisiert

03. Dezember 2019
03. Dezember 2019
28. November 2019

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